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Einsetzung des
Purim-Festes
Mordechai schrieb die Ereignisse dieser Tage auf und schickte an alle Juden in allen Provinzen des Königs Xerxes, nah und fern, einen Brief.
Darin ordnete er an, jährlich den 14. und 15.Tag des Monats Adar* festlich zu
begehen,
zur Erinnerung an die Tage, die ihnen Ruhe und Rettung vor ihren Feinden gebracht hatten, und an den Monat, in dem sich ihr Kummer in Freude und ihre Trauer in Jubel verwandelt hatte. An diesen beiden Tagen sollten die Juden festliche Gelage halten und sich gegenseitig auserlesene Speisen zusenden; außerdem sollten sie den Armen Geschenke
machen.
Die Juden folgten der Anordnung Mordechais und begingen von da an Jahr für Jahr das Fest, das sie damals nach ihrer Rettung gefeiert
hatten.
Weil der Judenfeind Haman die Juden völlig vernichten wollte und zur Bestimmung des entscheidenden Tages das Pur - das ist das Los - geworfen hatte, bekam dieses Fest den Namen Purim. Als der Plan dem König bekanntgeworden war, hatte er angeordnet und schriftlich bestätigt, daß die Vernichtung, die Haman den Juden zugedacht hatte, ihn selber treffen sollte und er und seine Söhne an den Galgen gehängt würden.
Aufgrund dessen, was sie erlebt hatten, und aufgrund von Mordechais Brief
machten die Juden es sich zur Pflicht, jährlich zur selben Zeit und nach festen Regeln diese beiden Tage zu begehen. Auch für ihre Nachkommen und alle Nichtjuden, die sich ihrer Gemeinschaft anschließen würden, sollte dieses Fest zur verbindlichen Einrichtung
werden.
Für alle Zukunft sollten diese Tage die Erinnerung an das Geschehene wachhalten; jede jüdische Familie sollte sie begehen, in welcher Provinz und Stadt sie auch lebte. Niemals sollte dieses Fest unter den Juden in Vergessenheit
geraten.
Königin Ester, die Tochter von Abihajil, und der Jude Mordechai schrieben noch einen zweiten Brief über das Purim-Fest und gaben darin verbindliche Anweisungen für die
Feier.
Der Brief richtete sich an alle Juden in den 127 Provinzen des Königs Xerxes und begann mit einem
Friedenswunsch.
Seine Absicht war, die Anordnung, die Mordechai und die Königin gegeben hatten, noch einmal zu unterstreichen und die Juden an die von ihnen übernommene Verpflichtung zur Feier des Purim-Festes* zu erinnern. Diese Verpflichtung umfaßte auch das Fasten* und Klagen, die dem Festmahl vorangehen
sollten.
Der Brief Esters erklärte alle diese Festvorschriften für verbindlich; sein Wortlaut wurde in einem besonderen Buch
aufgezeichnet. (Esther 9, 20-32)
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| Lückenblatt
Purim
Purim ist ein kleines, vielleicht aber das
ausgelassenste Fest des Jahres und vor allem bei Kindern sehr beliebt.
Es soll an die Errettung der Juden in ......................... erinnern,
die durch von Vernichtung bedroht waren.
Wie es im Buch ..................... heißt, wurde König Ahasveros von
seinem Minister ......................... überredet, alle Juden des
Reiches töten zu lassen. Der genaue Tag für das Morden sollte durch
das Ziehen von ....................... ( = Purim ) bestimmt werden.
Esther, Ehefrau des .......................... und Jüdin, fastete drei
Tage lang, als sie davon erfuhr. Gestärkt durch das Volk gelang es ihr,
den König umzustimmen. So wurden die Juden nicht ausgerottet, sondern
Haman und seine Familie endeten .............................. .
Am Vortag des Festes findet das Fasten statt, das an die Fasttage der Königin
Esther erinnern soll. Denn obwohl sie wusste, dass ihr dies das Leben
kosten kann, setzte sie sich für ihr Volk ein.
Charakteristisch für Purim ist das Vorlesen aus dem Buch Esther und der
Brauch, dass die Kinder jedesmal, wenn der Name des bösen Ministers
Haman fällt, mit ............... ...................... Lärm
veranstalten dürfen. Beliebt ist auch das Kostümieren der Kinder und
das Vortragen von Volksstücken, in welchen die Purim- Geschichte
nachgespielt wird.
An diesem Tag besteht zwar kein Arbeitsverbot, man soll aber ein
Festmahl halten und einander mit
......................................................... beschenken.
Hier sind besonders die
..................................................., mit Mohn oder
Marmelade gefüllte dreieckige Kuchenstückchen, welche die Ohren des Bösewichts
Haman darstellen, bekannt.
Man feiert in ausgelassener Stimmung bei Musik, Tanz, Gesang und Spiel.
Auch Maskenbälle wurden eingeführt. Es verwischten sich so die
Unterschiede zwischen Rang und Alter, sogar die Vertauschung männlicher
und weiblicher Kleidung und auch ein Rausch war gestattet. Man darf
soviel trinken, bis man nicht mehr zwischen den Sprüchen: "
Verflucht sei Haman!" und " Gesegnet sei Mordechai!"
(................................) unterscheiden kann.
Die LÖSUNG
findet ihr, wenn ihr HIER
klickt!
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