|
20.06.2010
"Gott
schenkt uns...
unsere Talente"

Es
ist wie bei einem Mann, der verreisen wollte. Er rief vorher seine Diener
zusammen und vertraute ihnen sein Vermögen an.
Dem einen gab er fünf Zentner Silbergeld, dem anderen zwei Zentner und dem
dritten einen, je nach ihren Fähigkeiten. Dann reiste er ab.

Der erste, der die
fünf Zentner bekommen hatte, steckte sofort das ganze Geld in Geschäfte
und konnte die Summe verdoppeln.
Ebenso machte es der zweite: Zu seinen zwei Zentnern gewann er noch zwei
hinzu.
Der aber, der nur einen Zentner bekommen hatte, vergrub das Geld seines
Herrn in der Erde.
Nach langer Zeit kam der Herr zurück und wollte mit seinen Dienern
abrechnen.

Der erste, der die
fünf Zentner erhalten hatte, trat vor und sagte: 'Du hast mir fünf Zentner
anvertraut, Herr, und ich habe noch weitere fünf dazuverdient; hier sind
sie!'
'Sehr gut', sagte sein Herr, 'du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du
hast dich in kleinen Dingen als zuverlässig erwiesen, darum werde ich dir
auch Größeres anvertrauen. Komm zum Freudenfest deines Herrn!'
Dann kam der mit den zwei Zentnern und sagte: 'Du hast mir zwei Zentner
gegeben, Herr, und ich habe noch einmal zwei Zentner dazuverdient.'
'Sehr gut', sagte der Herr, 'du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du
hast dich in kleinen Dingen als zuverlässig erwiesen, darum werde ich dir
auch Größeres anvertrauen. Komm zum Freudenfest deines Herrn!'

Zuletzt kam der mit
dem einen Zentner und sagte: 'Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann
bist. Du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nichts
ausgeteilt hast.
Deshalb hatte ich Angst und habe dein Geld vergraben. Hier hast du zurück,
was dir gehört.'
Da sagte der Herr zu ihm: 'Du unzuverlässiger und fauler Diener! Du
wusstest also, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich
nichts ausgeteilt habe?
Dann hättest du mein Geld wenigstens auf die Bank bringen sollen, und ich
hätte es mit Zinsen zurückbekommen!
Nehmt ihm sein Teil weg und gebt es dem, der die zehn Zentner hat!
Denn wer viel hat, soll noch mehr bekommen, bis er mehr als genug hat. Wer
aber wenig hat, dem wird auch noch das Letzte weggenommen werden.
Und diesen Taugenichts werft hinaus in die Dunkelheit draußen! Dort gibt
es nur noch Jammern und Zähneknirschen.' Matthäus 25,14-30
Ausflug in das
Urgeschichtemuseum
Asparn an der Zaya







zum
Anfang
|