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Viele haben es schon unternommen,
Bericht zu geben von den Geschichten, die unter uns geschehen sind,
wie uns das überliefert haben, die es von Anfang an selbst gesehen haben
und Diener des Worts gewesen sind.
Lukas 1,1-2

Und im sechsten Monat wurde der
Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt
Nazareth,
zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom
Hause David; und die Jungfrau hieß Maria.
Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete!
Der Herr ist mit dir!
Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das?
Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade
bei Gott gefunden.
Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst
ihm den Namen Jesus geben.
Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der
Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben,
und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich
wird kein Ende haben.
Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von
keinem Mann weiß?
Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich
kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird
auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.
Lukas 1,26-35


Als Jesus geboren war in Bethlehem in
Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem
Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der
Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn
anzubeten. Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz
Jerusalem,
und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des
Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte.
Und sie sagten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben
durch den Propheten
»Und du, Bethlehem im jüdischen Lande, bist keineswegs die kleinste
unter den Städten in Juda; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein
Volk Israel weiden soll.«
Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen,
wann der Stern erschienen wäre,
und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht
fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr's findet, so sagt mir's wieder,
dass auch ich komme und es anbete.
Matthäus 2,1-8



Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein
Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde.
Und diese Schätzung war die allererste und
geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen
ließe, ein jeder in seine Stadt.
Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa,
aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da
heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit
er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war
schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass
sie gebären sollte.




Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte
ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf
dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn
leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich
verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr,
in der Stadt Davids.


Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt
und in einer Krippe liegen. Und als die Engel
von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns
nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist,
die uns der Herr kundgetan hat.
Und sie kamen eilend und fanden
beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.
Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen,
die lobten Gott und sprachen:
Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines
Wohlgefallens.[
Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen
von diesem Kinde gesagt war.
Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten
gesagt hatten.
Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was
sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
Lukas 2,1-20




Als sie nun den König gehört hatten,
zogen sie hin.
Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen
her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war.
Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut
und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter,
und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und
schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Und Gott befahl ihnen im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren;
und sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.
Matthäus 2,9-12



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