Gottesdienst der
Konfirmandinnen und Konfirmanden

am 09
"Hilf dir selbst, so hilft dir Gott"

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Die Gebetsgruppe: Julia Höllrigl Jakob Köchert Camilla Lippe Rafael Schlösser
Die Predigtgruppe: Der Pfarrer: |
Die Aktionsgruppe: Raoul Friedberg Severin Fuchs Laura Gaiger Benjamin Kornauth Joseph Potyka Bela Szépfalusi Leon Zapletal
Die Assistentinnen und Assistenten:
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Ablauf |
Gebet

Camilla und Julia
Ich werd verrückt!
Jetzt bete ich schon seit Ewigkeiten
und nichts hat sich geändert.
Ich bin unzufrieden, mein Leben ist enttäuschend.
Niemand ist für mich da, niemand kümmert sich um mich
und niemand geht auf mich zu.
Liegt etwa niemandem was an mir?
Und sogar du lässt mich im Stich!
Woran soll ich glauben, wenn nicht mal an dich?
Szene
"Hilf dir selbst..."

Leon

Benjamin

Joseph

Severin

Raoul





Lesung Gen 27,41-44;28,10-22

Severin und Benjamin
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Esau aber war Jakob feind um des Segens willen, mit dem sein Vater ihn gesegnet hatte, und Esau sprach bei sich: Es nahen die Tage der Trauer um meinen Vater. Dann will ich meinen Bruder Jakob umbringen. Da hinterbrachte man Rebekka die Worte ihres älteren Sohns Esau, und sie sandte hin und ließ ihren jüngeren Sohn Jakob rufen und sprach zu ihm: Sieh, dein Bruder Esau will Rache an dir nehmen und dich umbringen. So höre nun auf mich, mein Sohn. Mach dich auf und flieh zu meinem Bruder Laban nach Charan. Bleib einige Zeit bei ihm, bis sich der Grimm deines Bruders legt Sobald der Zorn deines Bruders ablässt von dir und er vergisst, was du ihm angetan hast, will ich nach dir senden und dich holen lassen. Warum sollte ich euch beide an einem Tag verlieren? Jakob aber zog weg von Beer-Scheba und ging nach Charan. Und er gelangte an einen Ort und blieb dort über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen von den Steinen des Ortes, legte ihn unter seinen Kopf, und an jener Stelle legte er sich schlafen. Da hatte er einen Traum: Sieh, da stand eine Treppe auf der Erde, und ihre Spitze reichte bis an den Himmel. Und sieh, Boten Gottes stiegen auf ihr hinan und herab. Und sieh, JAHWE stand vor ihm und sprach: Ich bin JAHWE, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, dir und deinen Nachkommen will ich es geben. Und deine Nachkommen werden sein wie der Staub der Erde, und du wirst dich ausbreiten nach Westen und Osten, nach Norden und Süden, und durch dich und deine Nachkommen werden Segen erlangen alle Sippen der Erde. Und sieh, ich bin mit dir und behüte dich, wohin du auch gehst, und ich werde dich in dieses Land zurückbringen. Denn ich verlasse dich nicht, bis ich getan, was ich dir gesagt habe. Da erwachte Jakob aus seinem Schlaf und sprach: Fürwahr, JAHWE ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht. Und er fürchtete sich und sprach: Wie furchtbar ist diese Stätte! Sie ist nichts Geringeres als das Haus Gottes, und dies ist das Tor des Himmels. Am andern Morgen früh nahm Jakob den Stein, den er unter seinen Kopf gelegt hatte, richtete ihn als Mazzebe auf und goss Öl darauf. Und er nannte jenen Ort Beth-El; früher aber hieß die Stadt Lus.
Dann tat Jakob ein Gelübde und sprach: Wenn Gott mit mir
ist und mich auf diesem Weg, den ich jetzt gehe, behütet, wenn er mir Brot
zu essen und Kleider anzuziehen gibt und wenn ich wohlbehalten in das Haus
meines Vaters zurückkehre, so soll JAHWE mein Gott sein. Und dieser Stein,
den ich als Mazzebe aufgerichtet habe, soll ein Gotteshaus werden, und
alles, was du mir geben wirst, will ich dir getreulich verzehnten. |


Selina, Mark, Benjamin, Arthur, Victoria, Sebastian
Gebet

Jakob und Rafael
Gott,
manche Menschen vertrauen darauf,
dass das Glück vom Himmel fällt.
Aber das ist nicht der richtige Weg
- denn von nichts kommt auch nichts.
Wer immer nur wartet und nicht handelt,
dem wird nicht geholfen.
Um Hilfe zu bekommen,
muss man zuerst selber Initiative ergreifen.
Nur wer sich selbst hilft,
dem kann geholfen werden.
Gott,
ich möchte mich deshalb in meinem Leben bemühen,
immer das zu tun, was nötig ist,
auch manchmal den Ersten Schritt zu machen.
Bitte lass mich darauf vertrauen,
dass du für mich da bist.
Auf deine Hilfe will ich mich verlassen können,
doch werde ich mich darüber nicht vergessen,
der ich den ersten Schritt machen
und mein Leben selbst in die Hand nehmen muss.
Unser Vater im Himmel...


Empfang



