| Beauty-Farm
Kirche
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden stellen sich vor
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Gottesdienst
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GEBETSGRUPPE
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KonfirmandInnen |
AssistentInnen |
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Maximilian Moldaschl |
Bertram Haller |
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Jörg Racz |
Irmi Langer |
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Raphael Reiner |
Georg Raich |
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Oskar Schmidt |
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David Smyczko |
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AKTIONSGRUPPE
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KonfirmandInnen
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AssistentInnen
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| Fanny Hauser | Edi Berndt |
| Oliver Kertesz | Raimund Liebert |
| Carla Kuhn | |
| Maximilian Osel | |
| Silvia Pendl |
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PREDIGTGRUPPE
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KonfirmandInnen
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AssistentInnen
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| Sebastian
Cech |
Sandra Geissler |
| Iwona Köhler |
Kathi
Liebert |
| Patrick Pacal | |
| Florian Pecher | |
| Bettina Schmidt |
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Pfarrer: Johannes Langhoff
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Orgel: Klaus Hehn
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| Ablauf
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| Orgel |
| Glocken |
| Lied 282, 1-3: Wie lieblich schön, Herr Zebaoth, ist deine Wohnung |
| Begrüßung und Eröffnung |
| Gebet |
| Lied 636: Selig seid ihr |
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Spielszene: Im Beauty-Salon |
| Lied 432: Gott gab uns Atem |
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| Orgel |
| Gebet/Unser Vater |
| Lied 225: Komm, sag es allen weiter |
| Abkündigungen |
| Segen |
| Lied 171: Bewahre uns Gott |
| Orgel |
| Empfang im Gemeindesaal |
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1.
Gebet Nach
einer anstrengenden Woche bekommen sie bei uns ein Rundum-Service für Körper
und Geist. Der
Körper darf sitzen und für ihr allgemeines Wohlbefinden bekommen sie eine
Seelenwäsche. Unser
erfahrenes Team von Gemeindemitgliedern berät sie gerne, besser als jeder
Psychotherapeut, schnell und unverbindlich, in allen Lebenslagen. Wenn
sie sich in den nächsten 20 Minuten für dieses einmalige Projekt entscheiden,
bekommen sie eine Gratistaufe dazu. Doch
lieber Gott, braucht
die Kirche denn so eine Art von Werbung, um Leute von ihrer Schönheit zu überzeugen
und zu ihr zu führen? Sollte
so unsere Kirche sein, Gott? |
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2.
Gebet Gott,
ich find´s schon leiwand, dass
durch dich immer wer da ist, der uns zuhört. Ich
find´s cool, dass
in der Kirche meine Haberer sind, bei
denen ich mich wohlfühlen kann. Gott,
dass in Deiner Kirche Spenden gesammelt und
den Armen gegeben werden, finde ich toll. Ich
finde es krass, dass
die Kirche immer für mich da ist, auch
wenn ich keine Kohle habe. Danke,
dass
Leute immer noch auch ohne Marketing-Konzept in
die Kirche kommen.
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Im
Beauty-Salon
Tusse:
Grüß Gott. Geschäftsführer
(auf der Kanzel):
Guten Morgen, was können wir für Sie tun? Tusse:
Das volle Beauty-Programm. Und bringen Sie mir einen Caffe Latte mit zwei Stück Zucker. Die
Tusse setzt sich. Der Geschäftsführer schnippt nach dem Stylisten. Dieser
beginnt der Tusse Gesichtspuder aufzutragen. Die Stylisten geht weg.
Stylist:
Entspannen
Sie sich. Tusse:
Wo sind denn die Zeitschriften? Der
Stylist reicht ihr ein Gesangbuch. Tusse:
Was soll ich damit? Haben Sie denn keine Woman? Stylist:
Nein, leider. Entschuldigen Sie bitte, gnädige Frau. Tusse:
Was ist denn das für ein Service? Und wo bleibt mein Caffe Latte? Die
Stylistin bringt ihr das Gewünschte. Stylistin:
Bitte sehr, gnädige Frau. Tusse:
Na endlich! (schüttelt den Kopf) Stylist:
Bitte ruhig halten. Zweite
Kundin: Das ist
aber eine sehr anspruchsvolle Kundin.
Stylistin:
Mit so was müssen wir leben. Zweite
Kundin: Mir geht
sie fürchterlich auf die Nerven.
Tusse
(zur Stylistin):
Sie sollten sich nicht unterhalten, sondern weitermachen. Wenn Sie Ihren
Kollegen bei mir helfen könnten, ginge es vielleicht etwas schneller. Und überhaupt
- Das letzte Mal hat mich der Herr Jean-Luc bedient. Wo ist der jetzt? Stylist:
Der hat gekündigt, weil er eine gewisse Kundin nicht mehr ausgehalten hat.
Tusse:
Gekündigt? Dabei ist Ihr Job wirklich das Einfachste und Primitivste, was man
sich vorstellen kann. Das kann ja wirklich der letzte Trottel. Der
Stylist beginnt an den Haaren der Tusse herumzuschnipseln. Zweite
Kundin: Jetzt
reicht es mir aber. Sie
steht auf und geht zum Stylisten. Zweite
Kundin: Wo ist
der Geschäftsführer? Stylist:
Der Geschäftsführer? Dort oben. Die
andere Kundin geht hinauf auf die Kanzel. Stylistin
(zur Tusse):
Wünschen Sie eine Pediküre? Tusse:
Pediküre? Auf was für Ideen kommen Sie
denn? Auf
der Kanzel.
Geschäftsführer:
Kann ich Ihnen helfen? Zweite
Kundin: Ich möchte
mich über die Kundin dort unten beschweren. Die behandelt Ihre Leute echt hässlich. Geschäftsführer:
Wegen diesem Problem könnte ich sie nicht rauswerfen. Zweite
Kundin: Aber können
wir Ihr nicht irgendwie eine Lehre erteilen? Ihr zeigen, wie sie wirklich ist? Geschäftsführer:
Ihr zeigen, wie Sie wirklich ist? Das können wir schon machen ... Kundin:
Wer so ist wie die, darf nicht schön sein. Geschäftsführer:
Kommen Sie mit. Unten. Der
Stylist kämmt der Tusse die Haare. Tusse:
Au, au! Können Sie
nicht aufpassen, Sie blöder Affe? Der
Geschäftsführer holt die Stylistin zu sich, die zweite Kundin den Stylisten.
Zu viert tuscheln sie. Dann gehen sie zur Tusse, der Geschäftsführer holt sie
aus dem Sessel. Stylistin:
Sie bekommen unser Sonder-Beauty-Programm! Stylist:
Wir werden Ihre innere Schönheit hervorholen! Tusse:
Wow, toll!
Die
Stylistin dreht den Sessel mit dem Rücken zum Publikum. Der Stylist drückt die
Tusse wieder in den Sessel. Stylistin:
Achtung, Gurkenmaske! Schließen Sie Ihre Augen und entspannen Sie sich. MUSIK.
Die Tusse wird einem umfangreichen Programm ausgesetzt. Musik
aus. Geschäftsführer:
Fertig! Er
nimmt ihr die Gurkenscheiben von den Augen. Die Tusse öffnet die Augen und
sieht sich schwer entstellt im Spiegel. Tusse:
Aaaah!!! Sie
läuft davon. Tusse:
Das ist ja furchtbar! Das hat ja gar keine Ähnlichkeit mit mir! So darf mich
niemand sehen! Hilfeee! Was ist nur mit meinem Zuckergesicht passiert! Ich muss
mich verstecken...! Sie
verschwindet. MUSIK.
Geschäftsführer, Stylist und Stylistin schütteln einander die Hände und
gehen ab. Musik aus.
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