Henriettenmarkt 2004

Altwiener Advent
im Hof der Reformierten Stadtkirche
| Die Reformierte
Henriette von Weilburg-Nassau (1797-1829) war mit dem Habsburger
Erzherzog Karl verheiratet. Ihren Kindern zuliebe führte sie die
Gebräuche ihrer Heimat in Österreich ein. So stand im Haus
Henriettes und Karls als erstem österreichischen Haushalt zu
Weihnachten 1816 ein Christbaum. Dieser gefiel Kaiser Franz II. so
gut, dass er den Auftrag gab, auch in der Hofburg einen mit Kerzen
geschmückten Baum aufzustellen; von dort setzte sich der Brauch
über die adeligen Familien in ganz Österreich fort. Henriette war eine
freundliche und hilfsbereite Frau, die sich gern unter das
"Volk" mischte. Bei Weihnachtseinkäufen steckte sie
sich im Jahr 1829 mit Scharlach an. Am 29. Dezember starb sie mit
nur 32 Jahren. Unserem Adventmarkt hat Henriette ihren Namen
gegeben. In ihrem Sinn geht der Reinerlös des Henriettenmarktes jedes Jahr
an Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben.
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Heuer wurde das beste Ergebnis
seit Bestehen des Henriettenmarktes erzielt!
Der
Henrietten-Scheck ist wieder
dem Projekt WIENWORK gewidmet.