|
Amtseinführung Pfarrer
Karl Nagy |
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
|
|
|
|
||
|
|
||
|
|
|
|
|
|
||
|
. Und alsbald nötigte er seine Jünger, ins Schiff zu steigen und ans jenseitige Ufer nach Bethsaida vorauszufahren, während er (inzwischen) das Volk entlassen wolle. . Und nachdem er sie verabschiedet hatte, ging er auf den Berg, um zu beten. . Und als es Abend geworden, war das Schiff mitten auf dem See und er allein auf dem Lande. . Und wie er sie beim Rudern Not leiden sah - -der Wind war ihnen nämlich entgegen – kam er um die vierte Nachtwache zu ihnen, auf dem See wandelnd, und wollte an ihnen vorübergehen. . Als sie ihn aber auf dem See wandeln sahen, meinten sie, er sei ein Gespenst, und schrieen auf; denn sie sahen ihn alle und erschraken. Er redete alsbald mit ihnen und sprach zu ihnen : Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht! .Und er stieg zu ihnen ins Schiff, und der Wind legte sich. Da erstaunten sie bei sich selbst im höchsten Maß; In der Notlage kommt Hilfe von JesusDie Geschichte beschreibt, dass die Jünger Jesu durch ein Gewitter am See Genesareth in eine lebensgefährlichen Lage geraten. Aber Jesus kommt zu ihnen, am See wandelnd, und rettet sie, sodass sie das Ufer sicher erreichten. Unser Seelsorgedienst ist im Jahre 1956 auch in einer historischen Situation zustande gekommen, die als gewittrig, lebensgefährlich zu bezeichnen ist. Es war notwendig damals das Wort Jesu zu verkünden : „ Fürchtet euch nicht !“. Diese Worte Jesu seien immer die Rettung ! Er nötigt die Jünger voraus zu fahrenAm Anfang der Geschichte lesen wir über diese „Nötigung“. Warum? Weil sie das sichere Ufer nicht gerne verlassen wollen. Sie haben die Gefahren einer Seefahrt sehr gut gekannt. Außerdem haben sie die Speisung der Fünftausenden erlebt und sie haben es gewußt, dass die Nähe des Brot gebenden Jesus Sicherheit geben kann. Es ist nicht leicht für uns gewesen, die Heimat, unser zu Hause, zu verlassen. Das haben wir 1956 und auch im Jahr1989 gespürt. Unsere Gemeinde hatte damals die Aufgabe gehabt, uns das Heimatgefühl durch tatsächliche Hilfe bei der Arbeits-und-Wohnungsbeschaffung zu ersetzen. Die „Nötigung“ ist aber wichtig für Jesus, um zu zeigen, dass Er seine Rettung im „Gegen- wind“ zeigt. Die Jünger werden auf die Probe gestellt. Christ zu sein bedeutet oft „gegen den Wind rudern“ zu müssen. Dazu braucht man aber Kraft !Das Werk Jesu meldet sich auch oft dort in unserem Leben, wo wir Schwierigkeiten und Hindernisse haben.Darum ist es eine wesentliche Aufgabe der christlichen Gemeinde, darauf hinzuweisen, dass für uns Jesus Christus die einzige Rettung sein kann. Ich will in meinem Dienst Gott darum bitten, mir Kraft zu geben, auf die Rettung hinzuweisen. Bei der Verkündigung des Wortes Gottes, beim Gebet und bei all meinen Tätigkeiten in der Ungarnseelsorge. Die Rettung Jesu auszusprechen in jener Form, in der sie am besten zu verstehen ist: in der Muttersprache. Wir erleben jetzt eine neue Welle in Europa: es werden Menschen, für kürzere und längere Zei , als Studenten und Kinderbetreuer usw., aus Ungarn kommen. Die Kirche soll sich zeigen als ein Heim, in dem die Kraft Gottes besonders spürbar ist. Hier hat unsere Seelsorge eine wichtige und besondere Aufgabe für die ganze Kirche. Besondere Aufgaben brauchen besondere HilfeIch möchte volles Vertrauen haben in Jesus Christus, der mir bei der Erfüllung meiner Aufgaben auch durch Mitarbeiter Beistand leistet.
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||