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Am
12.Mai 2005 besuchte der Generalsekretär der Presbyterianischen Kirche in
Taiwan (PCT) Rev. Andrew T. C. Chang die Reformierte Stadtkirche. Auf
seiner Europareise zum Besuch der taiwanesischen Christen im fernen
Ausland hat der neue Generalsekretär der PCT bei einem Besuch in der
Dorotheergasse das Interesse seiner Kirche wiederholt, partnerschaftliche
Kontakte mit der Evangelischen Kirche H.B. in Österreich aufzunehmen.
Die
PCT gehört wie wir dem Reformierten Weltbund an und geht auf die Anfänge
von Missionaren der Reformierten Kirche Englands und Kanadas vor 140
Jahren zurück. Sie zählt inzwischen mehr als 1.200 Presbyterien mit ca.
220.000 Gemeindeglieder unter den vielen verschiedenen Volksgruppen, deren
kulturelle und sprachliche Eigenheiten sie fördert gegen den lange
vorherrschenden Versuch der ehemaligen Kuomintang-Regierung zur
Durchsetzung der einheitlichen chinesischen Sprache und Kultur.
Taiwanesische Christen im Ausland sammeln vornehmlich Studenten und
Familien, die länger im Ausland leben, um ihnen in der Fremde zu helfen.
Sie laden in ihre Bibelstunden und Gottesdienste ein und betreiben so
christliche Mission. Während es zu Hause oft schwer ist, in die
traditionellen Religionen und Familienbindungen einzudringen, lassen sich
die Menschen in der Fremde leichter auf das Evangelium ansprechen. Bei
ihrer Rückkehr in die Heimat werden diese dann nicht selten zum Auslöser
für einen Übertritt ganzer Familien zum Christentum, das als Befreiung von
dem oft als belastend empfundenen Buddhismus oder den Naturreligionen
erfahren wird.
Rev.
Chang bittet die österreichische Kirche um Unterstützung der bisher als
Verein organisierten taiwanesischen Gemeinde in Wien. Eine
Partnerschaftsvereinbarung der beiden Kirchen ist in Vorbereitung sowie
eine Eingliederung der taiwanesischen Gemeinde als Personalgemeinde der
Evangelischen Kirche A. und H.B. in Österreich.
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