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Der Reformierte Klub lud ins
Schikaneder
Kino zu einer Spezialvorführung des Dokumentarfilms
Zeit zu gehen
von Anita Natmeßnig. Das Interesse war groß und der Saal bis auf
den letzten Platz gefüllt.
(Der leere Platz im Vordergrund gehört der Fotografin.)
Die Regisseurin hat Evangelische Theologie studiert, eine
Psychotherapie-Ausbildung gemacht und etliche Produktionen für den
ORF gedreht. Zeit zu gehen ist ihr erster Kinofilm.
Die Dokumentation behandelt den Alltag im
CS Hospiz Rennweg, das unheilbar erkrankte Menschen
aufnimmt, um ihnen einen Abschied in Würde zu ermöglichen. Sechs
dieser PatientInnen hat Anita Natmeßnig mit großer Einfühlsamkeit
durch die letzten Lebenswochen begleitet, dargestellt und zu Wort
kommen lassen.
Die Individualität eines jeden dieser Menschen wurde in schönen,
manchmal erschreckenden Bildern hervorragend vermittelt, daneben
wurde auch sichtbar, mit welcher Kraft und Hingabe sie von den
MitarbeiterInnen betreut wurden. Ein sehr beeindruckender und
mutiger Film.
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