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"Am Anfang war das Wort
...und dann kam die Übersetzung"
Diskussionsveranstaltung des
Reformierten Klubs
am 24.. Mai 2007
mit Mag. Claudia Weber,
Österreichische Bibelgesellschaft
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Die
Referentin stellte das Projekt
Bibel in gerechter Sprache vor, an dem Theologinnen und
Theologen jahrzehntelang gearbeitet hatten, bevor das Buch im Herbst
2006 erschien. Bibeltexte früherer Zeiten sind in patriarchalischen,
frauenfeindlichen Gesellschaften - von Männern - niedergeschrieben
worden; Frauen, die in den biblischen Geschichten auch vorkommen,
werden nicht erwähnt, oder, wo das passend scheint (etwa bei den
Jüngerinnen) gleich zu Männern gemacht. Die neue Bibelübertragung
will den biblischen Frauen ihre Identität zurückgeben und ihr
Vorhandensein ins Bewusstsein rücken. Wo in den Bibeltexten nur
männliche Formen verwendet werden, fügt die neue Übertragung, wenn
es historisch begründbar ist, die weibliche Form hinzu. Ebenso wird
dort, wo Gott - in vielfältigen Bezeichnungen - angeredet wird, an
manchen Stellen, aber nicht durchwegs, die weibliche Form verwendet.
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Sofort nach dieser kurzen Einführung
entwickelte sich eine rege Diskussion über die Sinnhaftigkeit des
Projektes.
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Frau Mag. Weber hatte jedoch
Bibelausgaben in großer Zahl mitgebracht -
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zum Beispiel eine beeindruckende
Übertragung des Alten Testaments aus dem 20. Jahrhundert |
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- und forderte das Publikum zum
Mitarbeiten auf. |
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Anhand von Johannes 8,1; Jeremia 1,11; Römer 3,28, den beiden
Schöpfungsgeschichten der Genesis und Psalm 121 wurden in der sehr
interessanten Diskussion die Unterschiede herausgearbeitet. Die
Runde kam zu dem Schluss, dass die Bibel in gerechter Sprache
interessante Blickwinkel eröffnet, jedoch nicht vollends überzeugt -
insbesondere geht die poetische Sprache der älteren Texte vielfach
verloren.
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