ABRAHAM

 

Interreligiöse Feier

 

 

 zum 75. Geburtstag

von

  Pfarrer Abrahamowicz

 

 

am 9. 9. 2001

 

in der Reformierten Stadtkirche

 

Zum Text der Einladung

 

Dieses Fest feierten die jüdischen, christlichen und muslimischen "Kinder Abrahams" gemeinsam.

Nach Begrüßung und Anfangsgebet wurde musiziert -

- dies ist das Lied, das Nicola Abrahamowicz (der Mönch Johannes Paul und Sohn des Jubilars) geschrieben und vorgetragen hat.

 

(Eine Stimme aus äußerster Ferne lässt du dein Innerstes bestimmen, nicht vertrauten Worten vertraust du dich an, alten Schrittes, doch jung im Glauben, zielbewusst ins Ungewisse: Gottes Ruf verrückt dein Leben, und dein Leben seinen Ruf.

Und im Glauben erfasst dich ein Segen, der dir Unglaubliches vorhersagt. Seine Treue prüfst du dein Leben hindurch. Bis zum Ende erfüllt sich wenig, doch im Ende ist der Anfang: Es erfüllt dich Gott mit Segen, bis du selbst zum Segen wirst.

Ohne Nachkommen blickst du im Alter dem Sinn des Lebens in die Augen, sprichst ihn an, stellst Fragen und forderst heraus, auf dein Angesicht fällst und lachst du, wenn er spricht vom Lebenswunder: Gott, der Schöpfer, lässt dich lachen, und das Lachen wird dein Kind.

Abram! Abram! Hineni! Adsum! Anahona!)

 

Danach wurde Abraham jeweils aus jüdischer, christlicher und muslimischer Sicht dargestellt.

 

Die jüdische Darstellung mit Dr. Bernhard Dolna vom Institut für Judaistik -

 

 

die christliche Darstellung mit Maria und Thomas Hennefeld, Zwinglikirche (Wien-West) 

            

 

und die muslimische Darstellung mit Josef Lanzl vom Islamischen Kulturzentrum

         

und Masoumeh Hofmann.

 

Zwischen den Vorträgen spielte die Kapelle

  

 

 

und zum Abschluss - vor dem Segen - wurde noch einmal das Lied "Abraham" gesungen.

 

Nicola Abrahamowicz, András Fekete, Bettina Abrahamowicz

 

Danach setzte sich die Feier im Gemeindesaal und im Hof fort.

 

 

 

Die Kollekte dieser Feier widmete Pfarrer Abrahamowicz einem kirgisischen Flüchtling, der mit seiner Familie Asyl in Österreich bekommen hat und finanzielle Unterstützung benötigt, um seine Frau und seine drei Kinder nach Österreich kommen zu lassen. Durch die Spenden ist dieses Ziel ein großes Stück näher gekommen.

 

 

Zum Text "Abraham - ein Segen für die Menschheit?"

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