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Der Henriettenmarkt

 

 

Altwiener Advent

im Hof der Reformierten Stadtkirche

 

Hier gibt es schöne und nützliche Sachen, die von unserem Bastelkreis in monatelanger Arbeit hergestellt werden. Weihnachtsbäckerei, Bücher, Maroni, den besten Punsch von Wien und noch viel mehr!

 

Die Reformierte Henriette von Weilburg-Nassau (1797-1829) war mit dem Habsburger Erzherzog Karl verheiratet. Ihren Kindern zuliebe führte sie die Gebräuche ihrer Heimat in Österreich ein. So stand im Haus Henriettes und Karls als erstem österreichischen Haushalt zu Weihnachten 1816 ein Christbaum. Dieser gefiel Kaiser Franz II. so gut, dass er den Auftrag gab, auch in der Hofburg einen mit Kerzen geschmückten Baum aufzustellen; von dort setzte sich der Brauch über die adeligen Familien in ganz Österreich fort. Henriette war eine freundliche und hilfsbereite Frau, die sich gern unter das "Volk" mischte. Bei Weihnachtseinkäufen steckte sie sich im Jahr 1829 mit Scharlach an. Am 29. Dezember starb sie mit nur 32 Jahren. Unserem Adventmarkt hat Henriette ihren Namen gegeben.

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Der Henrietten-Scheck ist jedes Jahr
einem Projekt für Kinder
oder Jugendliche gewidmet.

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