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Synode H.B.
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| Die Synode
H.B. trat unmittelbar vor der Generalsynode (23./24. Oktober 2002 in
St. Pölten) in der Reformierten
Stadtkirche zusammen. Anwesend waren
als Vorsitzende: Evelyn Martin (Kuratorin
Innere Stadt; auch als Vertreterin der ReligionslehrerInnen an
Pflichtschulen)
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Für die Gemeinden Bludenz:
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| Die Synode
begann mit einer von Johannes Wittich gehaltenen Andacht. Evelyn Martin
verlas einen Brief des Landessuperintendenten Peter Karner, der
durch einen schweren grippalen Infekt an der Teilnahme gehindert war.
Die Synodalen übersandten ihm einen Obst- und Blumengruß mit
Genesungswünschen. Helene Horvath und Ing. Heinz Stiastny wurden in den Oberkirchenrat H.B. gewählt. Es folgten die Berichte. Hervorgehoben seien nur: Finanzbericht (Tina Schönhammer): Kirchenbeiträge, Frage der Notwendigkeit einer Kirchenbeitrags-Enquete Kollektivvertrag (Johannes Wittich): Hier war primär der Umstieg in das neue Gehaltsschema für PfarrerInnen von Interesse. Theologischer Ausschuss (J.A. Loader): Hier ging es darum, dass viele der im Theologischen Ausschuss A.und H.B. behandelten Themen für uns nicht mehr zu diskutieren, weil schon umgesetzt sind (Segnung von Lebensgemeinschaften, "kinderoffenes" Abendmahl). Prof. Loader berichtete, dass ihm im Ausschuss gelegentlich das Stimmrecht entzogen würde, wenn es um "A.B.-Themen" gehe, wobei nicht klar sei, wer das festlege bzw. beschließe. Ein diesbezüglicher Antrag auf Klärung bei der Generalsynode wurde einstimmig angenommen. - Prof. Loader stellte den Entwurf zu "Evangelische Kirchen und Demokratie in Österreich" des Theologischen Ausschusses für die Generalsynode vor. Er erklärte, hinter diesem Entwurf zu stehen, seine Ansätze seien darin noch "erkennbar". Der Entwurf ist abrufbar unter: http://www.evang.at/dokumente/reden/reden.htm Es folgten Berichte aus dem Diakonischen Ausschuss (Johannes Langhoff), dem Religionspädagogischen Ausschuss (Evelyn Martin), dem Ausbildungsausschuss (Johannes Wittich) und dem Reformierten Weltbund (Thomas Hennefeld). Evelyn Martin berichtete von zwiespältigen Eindrücken bei der Europäischen Gebietsversammlung des Reformierten Weltbundes in Oradea/Rumänien im August 2002. Der Antrag zum Text Leuenberger Gemeinschaft in Österreich zur Verständigung zwischen Tschechien und Österreich wurde einstimmig angenommen. (Abrufbar unter: http://www.evang.at/dokumente/reden/reden.htm) Organisationsentwicklung oder Offen Evangelisch (OE): Hier wurde festgestellt, dass die Kirche H.B. sich in der Projektliste der Gesamtkirche nicht wiederfindet. Es wurde Kritik am Konzept und an dessen Vermittlung geübt. Evelyn Martin bleibt aber weiterhin Mitglied der sogenannten Steuerungsgruppe und wird daher über weitere Entwicklungen berichten können. Strukturreform in der Kirche
H.B.: Am Ende des ersten Sitzungstages kam
es zu einer engagierten und kontroversiellen Diskussion über den Antrag
des Theologischen Ausschusses an die Generalsynode, u.a. die Barmer
Erklärung in die Präambel zur Kirchenverfassung
aufzunehmen. Die Diskussion konnte an diesem Tag nicht mehr zu Ende
geführt werden. Der zweite Tag begann wieder mit einer Andacht, die diesmal von Laszlo Guthy gehalten wurde. Es folgte ein Vortrag von MR Dr. Martin Salzer zum Thema Reformierte Ethik und Sterbebegleitung. Dies war bereits auch Thema einer Veranstaltung des Refomierten Klubs am 22. November 2001 mit Martin Salzer. |
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| An diesen
Vortrag schloss eine lebhafte Diskussion an, besonders das Thema Beihilfe
zum Selbstmord (§ 78 StGB), oder Freitod, wie Martin Salzer
es lieber nennt, war brisant und rief zahlreiche Wortmeldungen hervor.
Schließlich bildete sich spontan eine Gruppe von Synodalen, die zu
diesem Thema innerhalb der Reformierten Kirche mit Martin Salzer
arbeiten wollen. Es war nur noch Formsache, dies in einen Antrag zu
fassen, der einstimmig angenommen wurde.
Weniger Einmütigkeit herrschte beim nächsten Punkt: Ein Antrag der Gemeinde Feldkirch, der Frauenarbeit Sitz und Stimmrecht in der Synode zu geben, wurde (bei Stimmengleichheit) abgelehnt. Hauptsächlich mit der Begründung, dass die Synode dadurch zu sehr "aufgebläht" würde, aber auch, dass die Frauen in der Synode ohnehin "ausreichend" vertreten seien. (Tatsächlich besteht zahlenmäßig ein Verhältnis von 50:50.) |
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| Danach
referierte Dr. Christian Sahanek, Gemeindevertreter in der Reformierten
Stadtkirche, über von ihm eingeholte Angebote für eine
österreichweite "Homepage H.B.". Die Synodalen waren sich
einig, dass dieses Projekt autonom und nicht unter dem "Dach"
des Evangelischen
Presseverbandes durchgeführt werden soll, weil dies
kostengünstiger und individueller gestaltbar ist. Einstimmig wurde auch
beschlossen, dass der OKR H.B. zunächst eine/n GraphikerIn beauftragen
möge, ein Logo für Aussendungen, Veröffentlichungen, Plakate etc. zu
entwerfen, das dann auch für die Homepage Verwendung fände.
Schließlich wurde die Diskussion über "Barmer Erklärung in die Präambel?" wieder aufgenommen. Es wurde letztlich beschlossen, zu diesem Antrag des Theologischen Ausschusses nicht Stellung zu beziehen. Mit einer Fragestunde und Allfälligem ging diese äußerst interessante und abwechslungsreiche Synode zu Ende. Hinweis: Bei diesem Bericht handelt es sich nur um eine erste Zusammenfassung, die keinewegs den Verlauf der Synode in seiner Gesamtheit wiedergibt. Selbstverständlich wurde auch Protokoll geführt.
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